Vietnam 2004

Nachtrag der letzen Tage in Hue

Die Jungs sassen die ganze Nacht (zumindest bis spaet in dieselbe) im Gang und haben gebechert! Und da ich nicht richtig schlafenkonnte, hate ichdas Vergnuegen der Unterhaltung lauschen zu duerfen. War sehr bierseelig das ganze. Der Zug ist eigentlich sehr angenehm zum reisen. Ist zwar etwas teurer, aber dafuer hat man eine Pritsche mit ca. 1cm Matratze. Aber immerhin hupt es nicht staendig und auch das schaukeln ist im Zug geringer als im Bus. Man schlaeft zu sechst in einem Abteil. Auf jeder Seite 3 Personen uebereinander gestapelt. Es gibt Wasser und ein Broetchen mit Kaese als Willkommensgruss. Meine 5 Mitbewohner war allesammt sehr anstaendige und freundliche Vietnamesen, aber konnten kein Englisch. Macht ja nicht, denn die weltweite Sprache der Maenner beherrschten sie sehr wohl: Das Schnarchen. Ich bin ja auch ein Zeitgenosse, der richtig gut saegen kann, aber was die 5 Maenner hier abgelassen haben, war grosser Sport! Wenn man einmal nicht einschlafen kann, dann iss es sowieso fast vorbei.
Nuja, nichtsdestotrotz sind wir um 7.30 am naexten Morgen in Hue eingefahren. Nach nem kurzen Spaziergang mit Rucksack und nem Kaffee an der naexten Strassenecke hab ich dann auch ein Hotel bezogen und zuerst mal geschlafen.
Hue ist eine alte, recht kleine Stadt, die bis 1947 glaub ich sogar die Hautpstadt war. Auf jeden Fall gibt es hier eine grosse Citadelle. Den ersten TAg hab ich damit verbracht durchdie Stadt zu schlendern und Mopedfahrer und Cyclo Fahrer zu verscheuchen. Man kann keine 50 Meter gehen ohne dass man staendig gefragt wird, ob man ein Taxi (in dem einen oder ander Fall halt Fahrrad oder Moped). Die oft verfolgen sie einen dann auch noch Minuten lang und ziehen weitere Bewerber auf sich. Kein seltenes Bild, einen Touristen mit 2-3 Cyclos im Schlepptau… Aber die Stadt ist nicht sehr gross und man kann alles sehr bequem zu Fuss erreichen.
Am zweiten Tag hab ich dann die Cidatelle angeschaut. Sehr imposant. Aus sind einige Gebaeude sehr gut erhalten und auch gut restauriert. Die meisten Haeuser sind allerdings in Schutt und Asche durch die letzten Kriege.
Gestern hab ich eine Tour durch die DMZ gemacht! Jetzt ist mir auch klar, dass die Amerikaner den “amrikanischen Krieg” nie haetten gewinnen koennen. Auchmir Einsatz von Napalm und Agent Orange ist das Gebiet zu unuebersichtlich. Aber wunderschoen und wild. Der Hoehepunkt waren Hoehlen und Unterirdische Gaenge, in denen ein ganzes Dorf fuer 5 JAhre gelebt hat. Immer wenn ein Angriff kam ,haben sie sich in diesen Unterirdischen Bunker zurueckgezogen. Von aussen nicht sichtbar gab es 13 Eingaenge und an der tiefsten Stelle ist man 25 Meter unter der Erde! Ueber 500 Meter lang sind die Stollen von Hand in den Lehm gegraben.
[LINK]
Ein weiteres Plus waren die Bergvoelker. Diese haben tausende von Ho Chi Minh Pfaden gebaut, um so Waffen und Munition vom Norden zum VietCong in den Sueden zu transportieren. Nur mit Napalm und Agent Orange (ein chemischer Stoff, der innerhalb kurzer Zeit alle Blaetter zum welken bringt) konnten die Amis einigermassen die Gegend kontrollieren. Aber die Ho Chi Minh Pfad wurde einfach nach Laos und Kambodia ausgedehnt.
Alles sehr beeindruckend. Danach haben wir die U.S Marine bei Khe San besichtigt. Ist zwar gar nichts mehr vorhanden, aber es gab ein Museum mit Bildern. Aber trotzallem kann ich mir lebhaft vorstellen, dass bei der grossen Tet-Offensive dieser Ort eine Hoelle war!
Danach haben wir noch ein Bergvolk besucht. Was aber aus bettelnden Kindern und alten Frauen bestand, und ich mich echt wiederlich gefuehlt habe. Kommt jeden Tag mindestens 2 Busse mit Touristen und photografieren.
Leider hat es den ganzen Tag immer wieder geregnet und somit sind die Bilder alle nicht sehr aussagekraeftig. Aber beeindruckend war es alle mal.
Heute hab ich mich ausgeschlafen, Martin Suter gelesen, gegessen und viel Tee getrunken. Morgen geht’s dann weiter nach Hoi An.
Am Rande:
Ich habe mich die letzten Tage mit 2 Deutschen getroffen. Beide arbeiten hier als Minenentschaerfen. Ein Job, der wohl in den naechsten 100 Jahren immer noch in Vietnam und Laos gebraucht wird. Die haben auch ihre Geschichtchen zu erzaehlen und machen “den Scheiss weg, den die Amis vom Himmel geschmissen haben”.
Jau, so weit so gut.
Euer
Kuddl, Tobias, TobSe, Toby

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Vietnam 2004

Keep on moving

Obwohl Hoi An ein kleines Staedtchen ist, habe ich hier erstaunlich lange Ausgehalten. Aber alles hat sich hier so gut ergeben. Habe eine nette Freundin aus Berlin hier getroffen und hier haben uns jeden Tag gesehen und sind mit den Fahrraedern zusammen an den Strand und rund um Hoi An geradelt.
Ausserdem hab ich viel zu viel Kaffee getrunken.
SOnst war nichts besonderes los. Nachdem auch mein zweiter Rucksack nun rammel voll ist, konnte ich auch keine weiteren Dinge mehr kaufen. Sonst bekomme ich richtig Aerger mit der Fluggesellschaft.
Leider ist meine Haut nun wieder richtig weiss, da es die meisten Tage bedeckt war, und man hier einfach die Sonne meidet. Naja, vielleicht klappt es ja in Na Trang!
Bis dann euer
Tobias, TobSe, Toby, Kuddl

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Vietnam 2004

Schwarzer Tag fuer die Technik!!

Das ganze Theater hat gestern angefangen, als ich gemerkt hab, dass immer wenn ich neue Bilder schiesse, diese dann alte Bilder ueberschreiben. Als ich dann die SD-Card in den Computer gesteckt hab, waren von den 180 Bildern der letzen 2 Wochen nur noch 30 zu gebrauchen!!!!! So ein MIST!!(nur um nicht noch schlimmere Woerter zu bemuehen!!)
Auch konnte ich nicht die korrupten Bilder auf der Katre lassen, denn es war nicht moeglich weitere Bilder zu schiessen. Jedes weitere Bild hat ein oder zwei alte mit in den Tod gerissen. Es ist mir gar nciht so sehr um meine Bilder aus Bangkok oder Hanoi. Aber Tams Familie und sein Heimatdorf ist komplett verschwunden!! Ich war richtig boese und wuetend ueber die Technik. Aber selbst mit einer Analogen Kamera kann so etwas passieren, dass der Film reisst, oder die Entwicklung schief geht oder sonst was. Aber es ist verdammt aergerlich.
Ich werde heute versuchen noch ein paar Bilder in Hanoi zu schiesse, um den Schaden etwas zu begrenzen. Aber ich habe ja alles erlebt und kann davon berichten und erzaehlen. Die Bilder in meinem Kopf werden nicht so schnell verblassen und das Erlebte hat sich in mir festgesetzt. Nur leider kann ich niemand anderen daran teilhaben lassen. Schade!

Heute abend werde ich um 19.00 mich in den Zug nach Hue setzen. Nach 5 Tagen in Hanoi habe ich so ziemlich alles gesehen. Habe Hundefleisch gegessen (war etwas Ueberwindung noetig, aber schmeckt eigentlich ganz gut. Etwas streng und durchdringend) und fast jeden Tag zum Fruehstueck Nudelsuppe mit Rindfleisch. Ich bin durch kleine Seitestrassen gewandert und habe auf der Strasse Tee getrunken. Die Kinder sind begeistert von meinen Haaren und wollen immer darin wuehlen!
Allerdings habe ich mich etwas zurueck gehalten mit den “grossen Sehenswuerdigkeiten”. Ich war deshalb nur im Ho Chi Minh Museum und nicht im Mausoleum. Dort haette man mind. 1 Std. anstehen muessen. Ausserdem brauche ich ja nicht den toten Koerper eines Menschen anschauen, egal was er grosses erreicht hat.
Auch habe ich so viele verschiedene Pagodas gesehen, dass es auch langsam reicht. Ist fast wie in Rom, wenn man von einer Kirche in die naechste eilt, und dann am Tag an die 500 Marien gesehen hat. Ich bin lieber auf der Strasse und schaue dem Leben zu, wie es an mir vorbei zieht und Leute in ihrem Alltag auf der Strasse. Dazu eine Tasse Tee oder Kaffe und ich bins zufrieden!
Hue soll eine sehr alte und schoene Stadt sein. Dort werde ich auch einige TAge verweilen und vielleicht schliesse ich mich mit ein paar anderen Backpackern zusammen.
Generell sind die Backpacker ganz anders als in Thailand. In Thailand ist das so eine Art Subkultur. Alle sind gepierced und taetoviert und tragen ihre ganz eigene Mode. Ueberhaupt nicht Thai-like. Hier sind die Touristen recht normal. In Columbia Hosen und T-Shirt, Northface Rucksack und Canadaflagge hinten drauf. Also recht relaxed und mit viel Respekt fuer Land und Leute. Allerdings ist auch hier die Prostitution ein grosses Geschaeft. Aber das findet alles in Bars und Karaokecafes statt. Somit ist man damit gar nicht konfrontiert im Gegenstatz zu Thailand, wo einem staendig irgendwelche Bierbaeuche mit jungen Thais ueber den Weg laufen.
Hier braucht man auch zum Glueck nicht um den Preis zu feilschen. Alles ist super guenstig und nur im Hotel kann man einen Diskcount herausschlagen. Naja, und natuerlich bei den Mofa-Taxis. Aber das hab ich bisher noch nicht gebraucht, da ich immer wieder (erstaunlicher Weise) meinen Weg zurueck ins Hotel gefunden hab.
Die Verkaeufer hier sind nicht ganz so aufdringlich wie in Thailand, aber die Bettler sind sehr penetrant. Man wird am Arm gezogen oder mit dem Hut in die Seite gestubst. Auch nach mehrmaligem Kopfschuetteln und Abwehren lassen sie nicht locker. Witztig sind auch die Mofa-Taxis. Die fahren einem dann manchmal fuer Minuten hinterher und pfeifen an jeder Strassenecke an der man mal kurz anhaelt.
Der Verkehr ist der Wahnsinn. Ich wuerde sagen es ist wenige gefaehrlich als in Bangkok, obwohl man sich hier noch weniger an die Strassenordnung haelt als in Thailand. Aber es sind zu 95% Mofas unterwegs. Und die sind recht flexibel und weichen immer sehr gekonnt aus. Wenn man die Strasse ueberquert, dann sucht man sich einfach eine Luecke und laeuft quer ueber die grosse Kreuzung. Hinter und vor einem draengeln sich Mofas und hupen, aber man bleibt einfach nicht stehen. Den schlimmsten Fehler, den man begehen kann ist, dass man anfaengt zu rennen. Denn dann koennen die Mofas nicht einschaetzen wohin man will. Man laeuft als einfach drauf los und hofft. 🙂

Ach ja. ich muss noch ein paar Worte ueber mich loslassen.
Auch wenn sich das hier alles in meinem Tagbuch so perfekt und erholt anhoert, ist doch ab und zu der Zweifel mit unterwegs. Es faellt mir lang nicht alles so leicht, wie ich es hier schreibe. Vor ein paar Tagen war ich sogar drauf und dran, die Reise abzubrechen und nach Deutschland zurueck zu kommen. Ich war einfach zu gestresst und die fremde Kultur hat mich angefressen. Klar, werde ich hier nicht alle Aufs und Abs beschreiben, aber ganz so glatt und rund wie ich es hier schildere ist es nicht.
Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet ist das Planen. Klar, wer mich kennt weiss, dass ich nicht der grosse Organisator bin. Das ist auch ein Grund warum ich jetzt schon 5 TAge in Hanoi bin. Ich hatte einfach keine Lust, wieder in den Zug zu steigen und an einem neuen Ort mich wieder durch Massen von “Touristenfaengern” zu quaelen und dann mit dem Backpack durch die Stadt zu maschieren um ein Hotel zu finden. Die Reisephasen mag ich gar nicht.
Aber jetzt zieht es mich weiter in neue Gefilde und werde dort ein paar Tage verweieln.
Greez Euer
Tobias, TobSe, Toby, Kuddl

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Vietnam 2004

Gang raus, Erholung rein

Fuer morgen plan ich wohl eine 3-tagestour in die Halong Bay, mit einer Nacht auf dem Boot. Allerdings ist das Wetter gerade sehr verhangen und es regnet. Aber ich kann ja nicht erwarten, dass Petrus seine Plaene nach mir richtet.
Gestern sind wir Nachmittags noch mit meinen Freunden um den Hoan Kiem See gelaufen. Der ist direkt ums Hotel und dort soll der Sage nach ein Magisches Schwert einem National Helden von einer Schlidkroete aus der Tiefe heraufgebracht werden. Also fast analog zum Froschkoenig. Nur halt ohne Kuss.
In danach sind Nghia und Ngoc zurueck in ihre Bude. Ihr Freund Tai ist mit mir und seinem Motorroller durch die Stadt gefahren und hat mir die wichtigsten Plaetze gezeigt. Danach hat er mich noch in ein typisches Vietnam Restaurant gebracht. Also quasi auf nen Gehweg. Dort gab es sehr, sehr leckere Nudelsuppe. Rindfleisch und Huehnerleber mit Erdnussgeschmack. Yummie!! Danach gab es dann in Bananenblaetter gewickeltes Fleisch, das man dann in Chillisosse tunkt. Das Fleisch wird roh in die Blaetter gewickelt und dann fuer zweit Tage einfach liegen gelassen. Aber geschmeckt hat es. Etwa so wie Zwiebelwurst in Deutschland. Das gleiche gibt es auch mit Hundefleisch. Aber daran hab ich mich dann doch nicht gewagt. Aber man sieht schon ab und zu mal einen Hundetransport. Ein Fahrrad mit Huehnerkaefigen. Allerdings keine Huehner drin, sondern Hunde. Fuer uns Westmenschen ein sehr trauriger Anblick.
Heute treffe ich mich um 13.00 mit Nghia und Ngoc am Hotel und dann werden wir uns weitere Sehenswuerdigkeiten anschauen.
Ach ja, @Johanna: Ich esse hier auch zum Fruehstueck Rindfleischsuppe mit Nudeln! Sehr lecker. Heisst ausserdem: Pho Bo
Jau, nun noch ein bischen im Regen watscheln und dann mit meinen Freunden die Stadt erkunden.
Greez
Tobias, Toby, TobSe, Kuddl

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Vietnam 2004

Erster Eintrag aus Vietnam

Am 12.03.04 bin ich morgends um 5.40 aufgestanden. Und wie sich dann herrausstellte fuellig umsonst.Um 6.00 hat mich ein Taxi von der Shanti-Lodge an den Flughafen gebracht. Wir waren natuerlich viel zu frueh dortund so musste ich erst mal 1,5 Std. am Flughafen rumhaengen,bis ich eindlich einchecken konnte. Aber denkste: Mein FLug sollte um 8:30 gehen. Aber wie sich herrausstelle, war mein Ticket gar nicht fuer den 8:30 Flug gueltig, sondern fuer den FLug um 12:30. Herzlichen Glueckwunsch!! Haett ich ja vorher mal abklaeren koennen oder im Internet nachschauen. Also musste ich erst mal bei Tams Familie anrufen und erklaeren ,dass ich erst um 14:00 Uhr ankommen werde. Als ich dann um 11:30 beim Schalter war,hat sich herrausgestellt, dass der FLug auf 15:30 verlegt wurde und ich somit erst um 17:00 Uhr in Hanoi eintreffen sollte. Naja, also nochmal ans Telefon und den Leuten klar machen, dass ich erst spaeter kommen werde.
Als ich dann endlich in Hanoi gelandet war, und durch Passkontrolle und Zoll, hab ich dann endlich Tams Familie getroffen. Die sind mit 8 Mann/Frau angerueckt und haben mich sehr herzlich empfangen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Namen, die sich alle sehr aehnlich anhoeren und fuer mich nicht auszusprechen waren, ging es dann nach einigen Gruppenphotos weiter zu Tams Onkel.
#zur Info: Tam ist ein Arbeitskollege bei Seitenbau und kommt aus Vietnam. Er war so freundlich mich bei seiner Familie anzumelden und so kam es, dass ich gleich Familienanschluss in Vietnam hatte#
Nach reichlich Tee und Kaffee und vielen Fragen haben wir dann auch dort zu Abend gegessen. Alles war sehr lecker und herrlich anders, als in Deutschland( wie ja zu erwareten war!). Es kamen noch einige Verwandte hinzu und die Gruppe wurde immer groesser. Die Verstaendigunng ging auf Englisch und Tams Onkel konnte ein klein wenig deutsch und hat fleissig geuebt. Der Hoehepunkt war dann am Ende, als ich mit einigen der Familie einen Schnaps getrunken hab. War sehr lecker, aber am Schluss haben sie mir dann erklaert, dass es Reisschnaps ist, in den man dann Geckos eingelegt hat. Man hat es nicht geschmeckt, aber etwas flau iss mir dann doch geworden. Da Tams Mutter gerade ihr Haus umbaut, konnte ich dort nicht uebernachten, und so wurde mir ein Hotel organisiert.Klein und sehr fein.
Danach sind wir dann noch in der Nachbarschaft in eine Bar und der Besitzer war so erfreut, endlich seinen ersten Deutschen in der Bar zu haben, dass der Abend auf seine Kosten ging.
Am naechtsen Tag sind wir dann weiter zu Tams Mutter und Schwester. Von dort zu weiteren Verwandten in einem kleinen Dorf in dem Tam aufgewachsen ist. Dort sind wir dann von einem Haus ins andere und haben einige Tanten von ihm besucht. Es war einfach herrlich. Alle war so froh einen Freund von Tam zu sehen und so gab es reichlich Tee und viele Gruppenfotos.
Nach dem Mittagessen bei Tams Mutter sind wir noch zu einem Tempelgefahren und haben dort eine kleine Fuehrung bekommen. Danach musste ich erst mal im Hotel ausruhen.
Abends hat uns dann Tams Onkel zum Essen in ein guten Restaurant eingeladen. Dies war eine gute Gelegenheit, mchbei allen Herzlich zu bedanken.
Es gab wieder Schnapps, allerdings waren diesmal Seepferdchen eingeleget. Ich mag sie ja lieber lebendig und im Wasser, aber ich hatte keine Chance abzulehnen.
Danach sind wir dann zu weiteren Verwandten und danach in eine Karaoke Bar. WOW! Mein erstes mal Karaoke! Herrlich! Alle waren begeistert und wir hatten eine tolle Zeit.
Heute morgen sind wir dann nach Hanoi und hier bin ich mit 2 Jungen Studenten aus der Familie im Internetcafe, danach suchen wir ein Hotel fuer mich und heute abend gehen wir wohl ein Bierchen trinken. Ich werde 2 Tage in Hanoi verbringen und dann wohl in die Halong Bay weiter ziehen.
@Tam:
Deine Familie hat mich sehr, sehr herzlich aufgenommen. Ich habe die Zeit genossen und dass ich die Chance hatte, deine Familie zu treffen, macht mich um einige Erfahrenugen reicher. Wenn ich zurueck bin werde ich dir alles berichten und auch die Bilder zeigen. Alle gruessen dich herzlichst und sie vermissen dich.

Greez
Tobias, Toby, TobSe, Kuddl

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Thailand 2004

Letzte Erledigungen in Bangkok

Nachdem wir also vom Boot herunter waren, bin ich leider nicht nach Phuket zurueckgefahren. Es waere einfach sinnlos gewesen. Ausserdem hatten wir am Abend eine Party mit den Leuten vom Boot. Da war klar, dass ich bleiben wollte und wir richtig Spass hatten. Ich habe mir mit Jeff (Amerikaner aus Californien) einen kleinen aber feinen Bungalow fuer 400 Baht (ca. 8 Euro) genommen. War nicht gerade der billigste, aber zu zweit und nur fuer eine Nacht war das ganz OK. Die Party war eher ruhig, da wir alle doch recht muede waren und die meisten auch keinen Lust auf grosse Alkohol Orgien. Wir haben die Tauchgeschichten wiederholt und richtig schoen bunt ausgemahlt. Wie man das halt so macht nach einem Erfolgreichen Tauchtrip.
Dabei hat herrausgestellt, dass Melanie (Kanadierin aus Vancouver) auch nach Bangkok faehrt und auch Marc (ein Freund einer DM aus Melbourne). Somit haben wir uns zu dritt dann in den naechsten Nachtbus nach Bangkok gesetzt. Die Fahrt war sehr unruhig und schlafen konnten wir auch nicht.
Also wir dann endlich um 9.00 in unser Zimmer konnten (Marc ist gleich weiter und Mel und ich haben ein Doppelzimmer genommen) mussten wir erst mal eine Runde ausruhen. Ausserdem ein riesen Lob an Yuan von der Shanti Lodge. Sie hat fuer uns die Visen nach Vietnam und Kambodia erledigt. Wir mussten nur ein Formular ausfuellen und Bilder abliefern. Also kein Stress mit Bueros oder Beamten. Sehr angenehm!
Nach einem (wie erwartet) sehr leckerem Freuhstueck sind wir dann durch Bangkok gewandert. Zuerst von der Shanti Lodge auf die Kao San dann weiter nach Chinatown und dann mit dem Boot zuerueck zum Lodge. Auf der Kaosan haben wir zufaellig Nils mit einem Freund getroffen. Nils war von Phi Phi mit Maria weiter nach Ko Lanta gefahren und mit ihr dort einige Tage unterwegs. So konnten wir einige Neuigkeiten austauschen und es ist einfach nett, bekannte Gesichter so unverhofft wieder zu sehen.Danach waren wir so platt, dass unbedingt eine Massage her musste. So haben wir uns eine Stunde durchkneten lassen (250 Baht ~ 5 Euro). Danach gab es leckeres Essen. Eigentlich ware wir sehr muede, auf der anderen Seite wollte wir aber noch ein wenig auf die Gass. So haben wir uns dann in das Nachtleben von Bangkok gestuertzt. Allerdings sind wir dann nach einem Bier und reichlich Kopfschuetteln dann schon um ca. 23.30 ins Bett.
Am naechsten Tag, also heute, sind wir schon frueh los. Nach einem Muesli und Kaffee ist Mel ins Krankenhaus, da ihr vor ein paar Wochen in Inden ein Stueck Zahn ausgebrochen ist. Ich bin gemuehtlich ueber die Kao San geschlendert und hab einige Einkaeufe gemacht. (Es ist ganz schoen schwer fuer einige von eucht etwas zu finden:-))
Ausserdem hab ich Manno getroffen. Der hat in der Zeit auf Ko Tao seinen DM gemacht und ist morgen auf dem Weg zurueck nach Belgien. Wir haben ein Bierchen zusamme getrunken und Tauchgeschichten ausgetauscht. Er war ganz entsetzt, dass ich schon Mantas und einen Wahlhai gesehn hab. G*Macht richtig Spass die Leute damit zu aergern*G
Fest hab ich mir gerade eine Herbal Massage gegoennt. Naja, war nicht so toll. Hat sich angefuehlt, wie wenn man mit einem fechten Teebeutel abgetupft wird!! Mel war da bessern dran mit ihrer Fussreflexzonen massage. Allerdings rieche ich jetzt besser. Das war’s dann ja wohl wert.
Jetzt geht es dann zurueck zum Backpacker, die Sachen fuer morgen packen, alles hinrichten, dann noch ein Bierchen trinken und ab ins Bett. Morgen muss ich dann um 6.00 raus, damit ich meinen Flieger um 8.20 nicht verpasse. Bin dann um 12.20 in Hanoi und Tams Familie wird mich dort empfangen. Somit brauch ich auch nichts im Vorraus zu planen, was mir natuerlich entgegenkommt.
Wenn ich dann dort bin, werden mir Tams Verwante dann sicherlich einige Tipps geben koennen, wie ich das ganze so ungefaehr angehen werde. Ich freu mich schon drauf!!
Bis auf bald euer
Tobias, TobSe, Toby, Kuddl

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Thailand 2004

Runter vom Boot

Also.
Am 03.03. bin ich nach Phuket uebergesetzt. Dort gibt es wie gesagt auch eine Shanti Lodge. Und die ist vielleicht der Hammer!! Absolute Klasse! Ein bischen ausserhalb von Phuket und in einer recht Ruhigen Lage. Die Anlage ist grosszuegig und geraeumig. Es gibt Einzelzimmer und auch ein Dorm. Sauber, nett, gutes Muesli und sehr nette Leute. Ausserdem einen Pool, einen Whirlpool und Liegestuehle im Garten. Die Nacht kostet nur 350 Bhat! Also ca. 7 Euro!! Herrlich. Bilder dazu gibt es spaeter! Leider konnte ich nur eine Nacht dort uebernachten und musste dann am naechsten Tag weiter nach Kaolak und auf das Boot!
Am 04.03. hat mich ein Kleinbus bei der Shati-Lodge abgeholt und nach Kaolak direkt ans Pier gebracht. Also Schuhe aus und rauf aufs Boot. Um ca. 19.00 haben wir abgelegt und sind dann 3 Stunden raus zu den Similan Inseln gefahren. Die naechten Tage waren alle sehr aehnlich. 3 Tauchgaenge am Tag und einen Nachttauchgang. Getaucht wurde vor den Similan Inseln, Ko Bon, Ko Tachai und Richelieau Rock. Hoehe Punkte waren Mantas, Guitarfish (eine seltsame Mischung aus Manta und Hai), einigen Haien (white-tip und black-tip). Endlich auch Ghostpipe Fishs !!!! Ausserdem Nacktschnecken und Titenfische, Barracudas und herrlich mehr von dem Zeugs. Alles in allem waren alle Tauchgaenge Klasse, die Sicht zwischen 20-25 Meter und die Temp. so um die 28 Grad.
Der erste TAg auf dem Boot war nicht ganz so toll, denn wir hatten ordentlich Seegang und reichlich Wind. Dadurch war es mir dann doch etwas flau im Magen. Aber ich bin einfach frueh ins Bett und hab mich ausgeschlafen. Danach ging es wunderbar und ich habe die Zeit auf dem Boot geniesen koennen. Insgesammt waren 16 Touristen auf dem Boot, dazu 5 Dive Masters und 8 Leute Personal fuer Kueche und Equipment. So richtig viel gibt es nicht zu erzaehlen, da eigentlich nicht viel passiert ist. Morgends um 7.00 war Wecken und ein leichtes Fruehstueck, dan um 7.30 der erste Tauchgang. Danach ein richtiges Fruehstueck mit Ei, Schinken, Reis, Marmelade und so weiter. Um 11.30 Pancakes und Snacks. Um 12.00 der zweite Tauchgang danach Mittagessen. Um 15.00 Kaffee und Snacks. Um ca. 15.30 der dritte Tauchgang und danach Fruechte und Kekse. Um 18.30 der Nachttauchgang und um 19.00 Abendessen. Die ganze Zeit ueber waren imm frische Fruecht zur Hand: Melone, Ananas und Bananen.
Zwischen den Tauchgaengen ist das Boot immer von einem Tauchplatz zum naechtsn getuckert.
Die Tauchplaetze waren immer recht voll und viele Taucher unterwegs. Am schlimmsten waren aber die Japaner!!! Die sollten eigentlich gar nicht unter Wasser gehen duerfen!! Grapschen alles an und paddeln wie die Irren umher. Echt ein Graus.

Jau, so weit mal erst. Ich hab jetzt Hunger und hol mir was zu Essen. Dann geht’s weiter nach Bangkok und am 12.03. auf nach Vietnam! Tams Familie wird mich dort am Flughafen abholen und unter ihre Fittiche nehmen 🙂

Greez
Toby, TobSe, Tobias, Kuddl

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